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ipCompetence Vol.6

14 ipCompetence Vol. 6 einer bestimmten „Bandbreite“ variieren können und zB bei der Verwendung zu Werbezwecken etwas höher an- zusetzen sind. B. Zur Bemessung des angemessenen Entgelts 1. Bildhonorare 2007 In Deutschland werden von der „Mittelstandsgemein- schaft Foto-Marketing“8 seit vielen Jahren „Bildhonorare“ herausgegeben. Es handelt sich dabei um — auf Markter- hebungen beruhende — Honorarempfehlungen, die nach dem deutschen Gesetz gegen Wettbewerbsbeschrän- kungen für „Mittelstandsgemeinschaften“ zulässig sind. Diese deutschen Bildhonorare haben sich weitgehend 8 Die MFM ist eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb des deutschen Bundesverbands der Pressebild-Agenturen und Bildarchive e.V.; ihre Hauptaufgabe ist die Erstellung marktüblicher Bildhornare; vgl www. mittelstandsgemeinschaft-foto-marketing.de (Stand 1. 9. 2011). auch schon vor Jahren in Österreich als Anhaltspunkt für die Bemessung von Veröffentlichungshonoraren durchge- setzt. Seit dem Jahr 1996 werden auch für Österreich entspre- chende „Bildhonorare“ herausgegeben, und zwar als un- verbindliche Verbandsempfehlung nach §§ 31 ff KartG 1988, die als zulässig beurteilt wurde.9 Sie geben das übliche Veröffentlichungs- oder Nutzungshonorar des Fotografen wieder und werden von den Gerichten zur Angemessenheitsprüfung herangezogen.10 9 Vgl KOG 20. 12. 2004, 16 Ok 22/04 ÖBl 2005/30, 132 (Barbist) = EvBl 2005/120, 570 zu den Bildhonoraren 2003. 10 OGH 24. 6. 2003, 4 Ob 105/03z, Foto des Mordopfers, ecolex 2004/254, 547 (Schumacher) = EvBl 2003/170, 804 = MR 2003, 317 (Walter) = ÖBl-LS 2003/169, 266 = RdW 2004/11, 22 = ZÖR 2004, 458.

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